Hauseigene Imkerei

Seit 2017 betreibe ich (Thomas Christoph) die eigene Imkerei – die vom Hobby zur Berufung geworden ist. Durch einen Bekannten, der selbst Imker war, bin ich zu diesem schönen Hobby mit der Pflege der Bienen in Kontakt gekommen. Es begann dann erst einmal mit einer fast einjährigen Jungimker-Ausbildung an einem Bienenvolk im Lehrbienenstand Eichstätt, dem Lesen von viel Fachliteratur und das Ausprobieren von verschiedenen Arbeitsweisen.

Ich habe meinen eigenen Weg zur Haltung der Bienen in der Stand-Imkerei mit dem Format Zander gefunden. Dazu habe ich die Umsetzung in Holzbeuten (Bienenwohnung) auf einem Raum und der Zugabe einer weiteren Holzkiste als Honigraum gewählt. Sehr selten arbeite ich mit zwei Bruträumen, da dies eine erweiterte Durchsicht in den schwarmreichen Monaten (Mai – Juli) erfordert. Es gibt so viele Varianten, die Bienen richtig zu halten und die eigene Arbeitsweise in Einklang mit der Zeit und den eigenen Möglichkeiten umzusetzen.

Mit der Honigbiene Apis Mellifera Carnica – der Kärntner Biene habe ich bislang sehr gute Erfahrungen sammeln können, die im Stadtgebiet Treuchtlingen den Nektar der Blüten in den Bienenstock eintragen. Dort wird dieser zu Honig umgearbeitet, den ich dann im Mai und im Juli ernten kann. Diesen leckeren Imker-Honig können Sie in unserem Shop erwerben. Als Ausgleich werden die Bienenvölker dafür mit einem Zuckersirup wieder ab August aufgefüttert, wenn die Sammel-Saison vorüber ist und der Wintervorrat von den Bienen angelegt wird.

Die Bienen sind fleißige Insekten, die das einzige Lebensmittel HONIG auf der Erde produzieren, das allein das Überleben eines Menschen sichern kann. Für ein Glas Honig mit 500g müssen ca. 2 Millionen Pflanzen besucht werden. Die Pflanzen werden in einem Radius von ca. 3km angeflogen und es sind ca. 40.000 Flüge eines Bienenvolk dazu nötig, um ein Glas zu füllen – dies entspricht eine Flugstrecke mit ungefähr 3 Erdumrundungen.

Von der Blüte ins Glas!

Die Bienen sammeln von vielen Pflanzenblüten den Nektar im Umkreis bis zu 5km und tragen diesen in den Bienenstock ein. Dort wird er in neu gebauten Waben gesammelt und der Wassergehalt unter 18% in aufwendigen Arbeitsverfahren der Bienen herunter reguliert. Erst dann ist der Honig erntereif und wird ausgeschleudert und im Honigglas abgefüllt.

Ein leckerer süßer Genuss aus hochwertigen Blütennektar mit Blütenpollen aus dem Naturpark Altmühltal.